FAQ’s

Die Führerscheinausbildung ist nichts alltägliches und bringt deswegen natürlich viele Fragen mit sich. Aus diesem Grund versuchen wir mit unseren FAQ’s die häufigsten Fragen bereits vorab zu beantworten!

FAQ’s rund um die Anmeldung

Welche Unterlagen benötige ich für die Anmeldung?

Für die Anmeldung brauchen wir zunächst nichts weiter als deinen Personalausweis und – sofern es sich um eine Erweiterung handelt – deinen Führerschein.
Solltest du noch minderjährig sein, ist es von Vorteil, wenn mind. ein Elternteil mit dabei ist. Ist dies nicht möglich, geben wir dir eine Einverständniserklärung mit, die uns deine Eltern bis zu deinem ersten Theorieunterricht unterzeichnen müssen.

Solltest du die Einverständniserklärung direkt ausgefüllt mitbringen wollen, kannst du diese hier auch downloaden (Einverständniserklärung).

Wie geht es nach der Anmeldung weiter?

Nach der Anmeldung kannst du sofort mit dem Theorieunterricht beginnen.
Ab dem Zeitpunkt ist es weiterhin wichtig, dass wir zeitnah sämtliche Unterlagen für deinen Führerscheinantrag zusammentragen.

Welche Unterlagen benötige ich, um meinen Führerschein zu beantragen?

I.d.R. brauchen wir für den Führerscheinantrag eine Personalausweiskopie, ein (möglichst aktuelles) biometrisches Passfoto, eine Sehtestbescheinigung, einen Nachweis über deine Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs sowie die Beantragungsgebühr des Führerscheins.
Genau Infos für welche Klasse welche Unterlagen benötigt werden, findest du jeweils bei den Führerscheininfos.
Haben wir alle Unterlagen zusammen, geben wir den Antrag für dich beim zuständigen Straßenverkehrsamt ab.

Wo kann ich Fotos, Sehtest und den Erste-Hilfe-Kurs machen?

Fotos und Sehtest kannst du gerne jederzeit bei uns in der Fahrschule machen lassen (Gesamtpreis: € 15,50) – oder du gehst zu einem Fotographen bzw. einem Optiker deines Vertrauens.

Den Erste-Hilfe-Kurs empfehlen wir euch bei der deutschen Unfallhilfe zu absolvieren.
Die Adresse lautet wie folgt:
Erste Hilfe Kurs Hagen
Bildungszentrum des Handels e.V.
Bahnhofstraße 38, 58095 Hagen.

Weitere Infos gibt’s auch hier online.

Wie lange dauert die Bearbeitung meines Führerscheinantrags?

Abhängig von deinem Wohnort dauert es 2-8 Wochen, bis der Führerscheinantrag genehmigt wird: Das Hagener Straßenverkehrsamt benögt für die Bearbeitung i.d.R. maximal 14 Tage, die für den Ennepe-Ruhr-Kreis zuständigen Straßenverkehrsämter hingegen 4-8 Wochen.
Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Fahrschüler aus dem EN-Kreis möglichst zeitnah nach Anmeldung ihren Führerschein beantragen.

 

FAQ’s rund um die Ausbildung

Wie oft muss ich am Theorieunterricht teilnehmen?

An wie vielen Theoriestunden du teilnehmen musst, hängt davon ab, ob es sich bei deinem Führerschein um einen Ersterwerb oder eine Führerscheinerweiterung handelt. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick jeder Klasse.
Pflichstundenanzahl theoretischer Unterricht
¹ Bei einer Erweiterung verringert sich die Anzahl des Grundstoffs um 6 Doppelstunden
² Bei einer Erweiterung von A1 auf A2 bzw. von A2 auf A entfällt die theoretische Ausbildung sofern bereits ein 2-Jähriger Vorbesitz der niedrigeren Klasse besteht.

Wann kann ich mit den Fahrstunden beginnen und wie viele Stunden benötige ich?

Voraussetzung für die erste Fahrstunde ist die Abgabe des Führerscheinantrags sowie der Teilnahme an mind. der Hälfte der Theoriestunden. Diese Regel haben wir aufgestellt, damit sich die Ausbildung nicht unnötig in die Länge zieht und du dich auch schon mit den ersten Grundregeln des Straßenverkehrs auskennst.
Wie viele Fahrstunden du letztendlich brauchst, hängt von deinem individuellen Können ab. I.d.R. werden – bei der Klasse B – ca. 36 Fahrstunden (inkl. gesetzlicher Sonderfahrten) benötigt; die Anzahl entspricht dem NRW-Bundesdurchschnitt.

Welche Sonderfahrten bei welcher Klasse notwendig sind, kannst du der folgenden Tabelle entnehmen.

Anzahl gesetzlicher Sonderfahrten

* A = A unbeschränkt: Direkterwerb erst ab 24 Jahren möglich.
** Bei einer Erweiterung von A1 auf A2 bzw. A2 auf A entfallen die gesetzlichen Sonderfahrten sofern bereits ein zweijähriger Vorbesitz der niedrigeren Klasse besteht.

Von welchem Fahrlehrer werde ich ausgebildet?

Mit welchem Fahrlehrer du fährst, ist generell deine eigene Entscheidung. Im Unterricht lernst du unsere Fahrlehrer kennen und kannst dann nach Sympathie entscheiden.
Andernfalls schauen wir, wer unserer Meinung nach am besten zu dir passt und teilen dich entsprechend ein.
Solltest du mit deinem Fahrlehrer aus irgendeinem Grund nicht klarkommen, kannst du selbstverständlich zu einem anderen Fahrlehrer wechseln; schließlich sollst du dich im Auto wohl fühlen!

Wann kann ich die Theorieprüfung mache und wie melde ich mich dafür an?

Voraussetzung für die Theorieprüfung ist – neben dem genehmigten Führerscheinantrag – die Teilnahme an den Pflichtstunden des theoretischen Unterrichts sowie die Bezahlung der TÜV-Gebühr. Generell gilt jedoch: Die theoretische Prüfung kann frühstens 3 Monate vor dem Mindestalter deiner Füherrscheinklasse abgelegt werden. Anmelden kannst du dich dafür telefonisch oder persönlich bei uns im Büro.

Wann kann ich die praktische Prüfung mache und wie melde ich mich dafür an?

Die praktische Prüfung folgt logischerweise nach Abschluss der Ausbildung und in Rücksprache mit deinem Fahrlehrer. Dieser entscheidet ab wann er dich für prüfungsreif einschätzt und ihr entscheidet dann gemeinsam, wann es soweit ist.
Generell gilt jedoch: Die praktische Prüfung kann frühstens ein Monat vor dem Mindestalter der Führerscheinklasse abgelegt werden.

Ich bin durchgefallen - wie geht es nun weiter?

Solltest du in der theoretischen oder praktischen Prüfung durchfallen, kannst du jede davon nach einer Wartezeit von mind. 13 Tagen wiederholen.
Wann der beste Zeitpunkt dafür ist, sprechen wir persönlich mit dir ab.
Bitte beachte weiterhin, dass du zeitnah erneut die anfallenden TÜV-Gebühren bezahlst.

Wann und wie zahle ich die anfallenden TÜV-Geühren?

Nach der Genehmigung deines Führerscheinantrags erhältst du automatisch vom TÜV eine Rechnung über die anfallenden Prüfungsgebühren. Diese solltest du zeitnah begleichen und bei der Prüfung ggf. einen Zahlungsnachweis mitführen.
Die Zahlung selbst erfolgt per Überweisung; die Kontoverbindung (inkl. Verwendungszweck) findest du in der Rechnung.
Solltest du die Rechnung verlegt haben, findest du hier nochmal die entsprechenden Daten.

Empfänger: TÜV Nord Mobilität
Kreditinstitut: Deutsche Postbank AG, Hannover
IBAN: DE 43 2501 0030 0100 0003 09
BIC: PBNKDEFFXXX

Verwendungszweck: Fahrschulnr. 206 49 300; Kundennr. XXX.

Die Betragshöhe sowie die Kundennummer sind individuell – bitte melde dich dafür telefonisch bei uns!

 

FAQ’s rund um die Handicapausbildung

Für wen kommt die Führerscheinausbildung in Frage?

Die rechtlichen Grundlagen für den Führerscheinerwerb sind in den Paragraphen § 2, 3, 11 & 46 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) wiederzufinden.
Basierend auf der FeV entscheidet die zuständige Führerscheinstelle in Zusammenarbeit mit dem TÜV, ob und unter welchen Bedingungen die Teilnahme am Straßenverkehr möglich ist.
Für diese Entscheidung wird eine fachärztliches, medizinich-psychologisches Gutachten benötigt, welches das Führen eines Kraftfahrzeugs bestätigt und die nötigen Auflagen zur Fahrzeugführung festlegt.

Gerne helfen wir Ihnen bei Einholung der notwendigen Unterlagen sowie der Antragsstellung!

Gibt es die Option einer finanziellen Unterstützung?

Es besteht die Möglichkeit finanzielle Zuschüsse sowohl für den Führerscheinerwerb als auch für den Fahrzeugumbau zu erhalten.
Diese werden von unterschiedlichen Behörden und Ämtern wie z.B. Trägern der Rentenversicherung gewährt.
Die Höhe und Art der Zuschüsse variieren abhängig vom Einzelfall.

Gerne helfen wir Ihnen, die richtigen Ansprechpartner zu finden!

Welche Möglichkeiten habe ich, wenn mein Handicap erst nach Erwerb meines Führerscheins eingetreten ist?

In diesem Fall bleibt Ihre Fahrerlaubnis bestehen, sofern dem zuständigen Straßenverkehrsamt der Fall gemeldet und ein entsprechendes Gutachten beantragt wurde.
Basierend auf die vom Amt gestellten Auflagen bieten wir Ihnen eine umfangreiche Umschulung auf einem entsprechend eingestellten Fahrzeug.